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Lehre im Wintersemester 2009/2010

Veranstalter: Prof. Dr. Felix Herzog
Thema: Einführung in das Strafrecht/Kriminalwissenschaften
Art: Vorlesung mit SAK und SAH
Zeit & Ort: Montag 10-12 und Mittwoch von 8-10 Uhr, GW1 HS H 0070

Beschreibung: Die Veranstaltung soll eine erste Orientierung über das Phänomen “Kriminalität” und seine Verarbeitung durch das Kriminaljustizsystem bieten. Es geht im ersten Modul (bis Ende November) um die Korrektur von Medieneindrücken über Verbrechen und Strafen; Theorien über die Ursachen von Kriminalität und über die Wirkungsweise des Strafrechts; die Freiheitsstrafe und das Gefängnis als Institution. Im zweiten Modul lernen Sie nach einem Überblick zu Aufbau und Inhalt des StGB zunächst die verschiedenen Formen strafbaren Handelns und sodann die Methode der strafrechtlichen Falllösung kennen. Zur Vorbereitung auf die Semesterabschlussklausur üben wir nach der Weihnachtspause beständig die Lösung strafrechtlicher Fälle. Zu der Vorlesung wird ein abgestimmtes Lehrprogramm in Kleingruppen angeboten.Den Veranstaltungsplan finden Sie unter folgendem Link: Veranstaltungsplan Materialien zur Vorlesung finden Sie unter diesem Link. Das Passwort wurde in der Veranstaltung genannt. Literaturhinweise erhalten Sie im Laufe der Veranstaltung

Lehre im Sommersemester 2009

Veranstalter:

Prof. Dr. Felix Herzog

Thema:

Strafrecht Allgemeine Lehren einschließlich Strafrechtsschutz von Leben und Gesundheit

Art:

Vorlesung mit SAK und SAH

Zeit & Ort:

Dienstag und Mittwoch von 8-10 Uhr, GW1 HS H 0070

Beschreibung:

Die Veranstaltung bietet einen intensiven Durchgang der allgemeinen Lehren strafrechtlicher Zurechnung. Entsprechend der Systematik des Straftatsystems werden Kausalität und objektive Zurechnung, Vorsatz und Fahrlässigkeit, die Rechtfertigungs- und Entschuldigungsgründe, die Irrtumslehre, die Probleme strafbaren Unterlassens, Versuch und Rücktritt vom Versuch sowie Täterschaft und Teilnahme und abschließend die Lehre von den Konkurrenzen behandelt.
Dabei soll durch Norm- und Fallbezüge aus dem Bereich des Strafrechtsschutzes von Leben und Gesundheit verdeutlicht werden, dass es sich bei der Strafrechtsdogmatik nicht um gedankliche Turnübungen handelt, sondern dass die unterschiedlichen Positionen in Streitfragen für die Zurechnung strafrechtlicher Verantwortlichkeit weit reichende Konsequenzen haben können.

Den Veranstaltungsplan finden Sie unter folgendem Link:

Veranstaltungsplan

Materialien zur Vorlesung finden Sie unter diesem Link.

Das Passwort wurde in der Veranstaltung genannt.

Literaturempfehlungen: Wessels/Beulke, Strafrecht Allgemeiner Teil; Wessels/Hettinger, Strafrecht Besonderer Teil/1, Heidelberg, jeweils in der neuesten Auflage: Herzog, Strafrecht illustrated, Hamburg 2007

Veranstalter:

Prof. Dr. Felix Herzog

Thema:

Terrorismusbekämpfung

Art:

Schwerpunktstudium: Strafrecht und Kriminalpolitik in Europa

Zeit & Ort:

am 14., 28. April und 19. Mai von 10 — 13 Uhr, am 2. Juni Blockveranstaltung zusammen mit Professor Kimmo Nuotio/Universität Helsinki von 10 — 16 Uhr sowie am 16. und 30. Juni von 10 — 13 Uhr GW 1 — A 0010

Beschreibung:

Achtung: Für die Schwerpunktveranstaltung Terrorismusbekämpfung findet eine OBLIGATORISCHE Vorbesprechung am Donnerstag. dem 26. März, um 10 Uhr (genau), Treffpunkt GW 1, 2. Stock, vor Raum B 2200 statt. Bei dieser Gelegenheit werden die Referate für den Erwerb der Prüfungsvorleistung vergeben.

Jedenfalls seit dem 11. September 2001 und während der Präsidentschaft von George W. Bush ist der "Krieg gegen den Terror" bis zu den extremen Rändern der rechtlichen Möglichkeiten und zum Teil weit darüber hinaus geführt worden.
Damit steht — wie schon in der Auseinandersetzung mit dem sozialrevolutionären Terrorismus der 70er Jahre in Europa — die Frage auf der Tagesordnung, wie das Spannungsverhältnis von Sicherheit und Freiheit so austariert werden kann, dass die Verteidigung des Rechtsstaats nicht zu einer Auflösung seiner Garantien für diejenigen führt,
die zu "Feinden" erklärt worden sind. An Phänomen wie Folter, Inhaftierung ohne Haftbefehl und unter Bedingungen des Isolation bis hin zur vorbeugenden gezielten Tötung von mutmaßlichen Terroristen sollen die Gefahren einer militarisierten und rechtlich entfesselten Terrorismusbekämpfung gezeigt werden.
Bevor wir uns mit diesen staatlichen Reaktionen befassen, wollen wir zum Auftakt der Veranstaltung kurz das Phänomen des Terrorismus in seinen Ursachen und Konzepten kennen lernen. Weiterhin wird der europäische und internationale rechtliche Rahmen der Bekämpfung des Terrorismus behandelt werden.

Den Themenplan für die einzelnen Termine finden Sie hier zum Download:

Terminplan

Lehre im WS 2008/2009

Veranstalter:

Prof. Dr. Felix Herzog

Thema:

Schmutziges Geld

Art:

Schwerpunktveranstaltung "Strafrecht und Kriminalpolitik in Europa"

Zeit & Ort:

Dienstag (14 tägig) 10 — 13 Uhr, GW 1 A 0010 (Beginn 28.10.08)

Beschreibung:

ACHTUNG: Obligatorische Vorbesprechung , Dienstag, 14.10.08, 10 Uhr. GW 1 A 0010

Die Verfolgung der Spuren des "schmutzigen Geldes" und die Abschöpfung krimineller Gewinne gelten heute in der Kriminalpolitik als der Königsweg zur Prävention und Repression von organisierter Kriminalität, Wirtschaftskriminalität und neuerdings der Terrorfinanzierung. In Zeiten der Krise der öffentlichen Haushalte verspricht man sich zudem erhebliche Geldzuflüsse für den Fiskus. Die Veranstaltung wird dieses Konzept vorstellen, kritisch beleuchten und sich mit den verbundenen rechtlichen Fragestellungen aus dem internationalen und europäischen Recht, dem Strafrecht, Strafverfahrensrecht, Datenschutzrecht und Verfassungsrecht auseinandersetzen. In der Veranstaltung erhalten Sie auch einen Überblick zur praktischen Umsetzung von Geldwäschebekämpfung und Finanzermittlungen.

Materialien zur Veranstaltungen finden Sie unter folgendem Link:

Veranstaltungsmaterialien

Das Passwort wird in der Vorbesprechung genannt.

Literaturempfehlungen: Einführende Literatur: Herzog/Mülhausen, Geldwäschebekämpfung und Gewinnabschöpfung, München 2006

Veranstalter:

Prof. Dr. Felix Herzog

Thema:

Identität — Differenz — Anerkennung. Kulturkonflikte: Ursachen und Lösungen

Art:

Rechtsphilosophisches und "theoretisches Seminar"

Zeit & Ort:

Dienstag (14 tägig) 15 — 18 Uhr, GW 1 A 0010 (Beginn 28.10.08)
ACHTUNG: Obligatorische Vorbesprechung , Dienstag, 14.10.08, 11 Uhr. GW 1 A 0010

Beschreibung:

ACHTUNG: Obligatorische Vorbesprechung , Dienstag, 14.10.08, 11 Uhr. GW 1 A 0010

Während es in der Vergangenheit möglich war, dass Kulturen und Staaten weitgehend isoliert agieren konnten und Konflikte eher in Konfrontation mündeten, denn in friedliche Kooperation, steht heute im Rahmen zunehmender Globalisierungsprozesse die Frage im Vordergrund, wie Konflikte kooperativ bewältigt und mit kulturellen Differenzen produktiv und friedlich umgegangen werden kann. In einer Zeit, in der keine Kultur, keine einzelne Religion, keine politische Grundorientierung einen Dominanzanspruch begründen und aufrechterhalten kann, geht es darum, die gleichberechtigte Vielfalt der Kulturen und Weltbilder anzuerkennen. Ausgehend von dieser prinzipiellen Bereitschaft zur Anerkennung der Andersheit sind Strategien zu konzipieren, um Konflikte so zu bewältigen, dass die jeweils beteiligten Akteure ihre Eigenheit und Eigenwertigkeit bewahren können. Anerkennung und Dialog sind solche Strategien der Befriedung, ohne dabei die Differenz zwischen Kulturen, Staaten, Gruppen oder auch Individuen zu eliminieren. Insbesondere das in der Philosophie des deutschen Idealismus (Fichte, Hegel) konzipierte und in der jüngeren Diskussion wieder aufgenommene Theorem der Anerkennung soll dabei einen Schwerpunkt der gemeinsamen Lektüre und Diskussion bilden. Die Mitarbeit in dem Seminar setzt die Bereitschaft voraus, anspruchsvolle philosophische Texte zu lesen, die wir dann gemeinsam durcharbeiten und diskutieren werden. Sie erhalten diese Texte in Auszügen als Reader:
Fichte, J.G., Grundlage des Naturrechts nach Principien der Wissenschaftslehre, in: Sämmtliche
Werke, Bd. III, Berlin 1971; Hegel, G.W.F., Grundlinien der Philosophie des Rechts, Berlin (Akademie-Vlg.), 2.A. 2005, Taylor, Charles, 1993, Multikulturalismus und die Politik der Anerkennung (Fischer, Ffm. 1993), Düttmann, Alexander García, 1997, Zwischen den Kulturen, Suhrkamp, Ffm., Fraser, Nancy/ Honneth, Axel, 2003, Umverteilung oder Anerkennung? Eine politisch-philosophische
Kontroverse, Ffm.

Zum Download als ZIP-Archiv folgen Sie bitte folgendem Link:

Materialien

Das Passwort wird in der Vorbesprechung genannt.

Literaturempfehlungen:

Prof. Dr. Felix Herzog

Thema:

Powerpoint-Karaoke

Art:

Veranstaltung zur Schlüsselqualifikation

Zeit & Ort: Jeweils Freitag (12.12., 19.12..2008; 9.1.; 16.1.;23.1.;30.1.2009), 13 — 18 Uhr, GW 1 A 0160

Beschreibung:

ACHTUNG: Obligatorische Vorbesprechung: Dienstag, 14.10.08, 12 Uhr, GW 1 B 2200

Lernen Sie mit viel Spaß spontan zu reden, Wissenslücken zu überspielen, mit den vorhandenen inhaltlichen Kenntnissen und sprachlichen Fähigkeiten zu improvisieren und ein Publikum für sich zu gewinnen. Powerpoint-Karaoke bedeutet: Sie wählen eine unbekannte Powerpoint-Präsentation mit einem unbekannten Thema aus und los geht’s. Nach den Kriterien Folienbindung, Improvisationsgabe und sprachliche Fertigkeiten diskutieren wir anschließend zusammen ihre Präsentation.

Literaturempfehlungen: Einführender Ratgeber: Bartsch/Rex, Rede im Studium! UTB-Taschenbuch 2008

Lehre im WS 2007/2008

Veranstalter:

Prof. Dr. Felix Herzog

Thema:

Einführung in das Strafrecht /Vorlesung mit SAK

Art:

Vorlesung

Zeit & Ort:

wöchentlich Di von 17 bis 19.00 Uhr und Mi von 13 bis 15 Uhr
jeweils in
GW 1 — HS 0070

Beschreibung:

Die Veranstaltung soll eine erste Orientierung über das Phänomen "Kriminalität" und seine Verarbeitung durch das Kriminaljustizsystem bieten. Es geht im ersten Modul (bis Ende November) um die Korrektur von Medieneindrücken über Verbrechen und Strafen; Theorien über die Ursachen von Kriminalität und über die Wirkungsweise des Strafrechts; die Freiheitsstrafe und das Gefängnis als Institution.
Im zweiten Modul lernen Sie nach einem Überblick zu Aufbau und Inhalt des StGB zunächst die verschiedenen Formen strafbaren Handelns und sodann die Methode der strafrechtlichen Falllösung kennen. Zur Vorbereitung auf die Semesterabschlussklausur üben wir nach der Weihnachtspause beständig die Lösung strafrechtlicher Fälle. Zu der Vorlesung wird ein abgestimmtes Lehrprogramm in Kleingruppen angeboten.

Den Veranstaltungsplan finden Sie hier zum Download.

Literaturempfehlungen:
B.-D. Meier, Kriminologie, München (C.H. Beck-Verlag)
Herzog, Strafrecht illustrated, Hamburg (merus verlag)

Veranstalter:

Prof. Dr. Felix Herzog

Thema:

Recht und Gerechtigkeit in Schillers "Wilhelm Tell" und Brechts "Kaukasischer Kreidekreis"
Einführung in die wissenschaftliche Diskussion von Grundlagenproblemen des Rechts

Art:

Veranstaltung zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen

Zeit & Ort:

n.V.

Beschreibung:

Leider ist immer wieder festzustellen, dass Studierende des Rechts zu den existentiellen Grundlagenproblemen des Faches — wie "Verdient jedes Gesetz unbedingten Gehorsam?","Darf man sich gegen eine Gewaltherrschaft auflehnen?", "Gibt es rechtliche Maßstäbe jenseits der geschriebenen Gesetze"?, "Was macht ein gerechtes Urteil aus?" usw. — nur sehr diffuse Vorstellungen haben und entweder ins "Labern" geraten oder sich entscheiden, besser gar nichts zu sagen. Die Veranstaltung will auf der Grundlage von gemeinsamen Theaterbesuchen und anschließenden Diskussionen an die Fähigkeit heranführen, fundiert zu Grundlagenproblemen Stellung zu nehmen. Die Studierenden können in der zweiten Veranstaltungsphase über Kurzvorträge und Plädoyers in strukturierten Debatten den Schlüsselqualifikationsschein erwerben.

Das Veranstaltungsprogramm und das Prozedere der verbindlichen Voranmeldung finden Sie hier zum Download als PDF-Dokument.

Literaturempfehlungen:
Bitte in einer beliebigen Ausgabe (z.B. Reclam) die Texte der beiden Theaterstücke besorgen;
Gustav Radbruch, Rechtsphilosophie – Studienausgabe (utb-Ausgabe)

Veranstalter:

Prof. Dr. Felix Herzog (gemeinsam mit Prof. Dr. Lado Chanturia)

Thema:

Korruption — Erscheinungsformen, strafrechtliche Reaktionen und alternative Möglichkeiten der Korruptionsprävention

Art:

Schwerpunktstudium

Zeit & Ort:

2 SWS bis zum 06.12.07 Do von 08:00 – 12:00 GW1 A0010,
ab 31.01.08 Do von 08:00 – 12:00 GW1 A0010

Beschreibung:

Korruption ist mittlerweile eines der Topthemen auf der kriminalpolitischen Agenda in Deutschland, Europa und weltweit. Neben den entsprechenden Strafnormen des StGB existieren europäische und internationale Vorgaben und Konventionen zur Bekämpfung der Prävention, die in Deutschland umgesetzt werden müssen. Klar ist, dass im Zeichen einer globalisierten Wirtschaft Korruption ein grenzübergreifendes Phänomen ist, was international koordinierte Maßnahmen erfordert. Es zeigt sich aber zunehmend auch, dass sowohl die Verfolgung wie Ahndung von Korruption mit dem Instrumentarium des Strafrechts statt durchschlagender Erfolge eher kontraproduktive Folgen zeigt. Es gilt also, über alternative Steuerungsmöglichkeiten des gesellschaftlichen und ökonomischen Risikos Korruption nachzudenken.

Eine Veranstaltungsübersicht finden Sie hier zum Download als PDF-Dokument.

Zur Vorbereitung auf die Veranstaltung finden sie hier die Dokumentation Dunkelfeld_Korruption zum Download als PDF-Dokument.

Literaturempfehlungen:

Programm Einführung ins Strafrecht WS 2007/2008Einführung ins Strafrecht WS 2007/08

Thema:

Einführung in die Kriminalpolitik (SoSe 2007)

Art:

Block VA

Zeit & Ort:

am 5. und 7. Juni, (Di/Do)
jeweils von 8 — 18 Uhr (Mittagspause 13 — 14 Uhr)
GW 1 — HS 1000

Beschreibung:

Nähere Informationen finden Sie hier VeranstaltungsübersichtKriminalpolitik.pdf.
Materialien zur Vorbereitung auf die Veranstaltung stehen Ihnen ebenfalls zur Verfügung:
FolienKriminalpolitik.pdf.
Das Passwort kann von registrierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung per E-mail über thoch@uni-bremen.de erfragt werden.

Thema:

Hate Crimes – diskriminierende Kriminalität
Schwerpunktstudium

Art:

Lehrveranstaltung 14-tägig.

Zeit & Ort:

Do. 8:30 bis 12:00
GW 1 – HS 1010

Beschreibung:

Hate Crimes — diskriminierende Kriminalität / Schwerpunktstudium: Strafrecht und Kriminalpolitik
Wenn ein Mensch wegen seiner Hautfarbe körperlich misshandelt wird; wenn ein Tötungsdelikt aus Fremdenhass gegangen wird; wenn Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung beleidigt werden — dann soll dies nach dem Hate Crime-Konzept ein erhöhtes Unrecht verwirklichen und eine härtere Strafe verdienen. In der Veranstaltung wird es unter Heranziehung von kriminologischen, rechtsvergleichenden Studien und rechtstheoretischen Grundlagen um die Tragfähigkeit und Effektivität dieses Konzeptes bei der Zurückdrängung diskriminierender Kriminalität gehen.
Vorausgesetzt wird die Lektüre des folgenden einfach über Internet zugänglichen Buches:
Silvia SEEHAFER
Strafrechtliche Reaktion auf rechtsextremistisch/ fremdenfeindlich motivierte Gewalttaten – Das amerikanische “hate crime” Konzept und seine Übertragbarkeit auf das deutsche Rechtssystem. (Diss. 2002), Internetveröffentlichung, www.edoc.hu-berlin.de

Literaturliste als PDF-Download.

Ablaufplan als PDF-Download.

Thema:

Einführung in das Strafrecht
Veranstaltung für das Erste Semester

Art:

Vorlesung

Zeit & Ort:

Di. 15:00 bis 17:00
und
Mi. 13:00 bis 15:00
GW 1 – HS 0070

Beschreibung:

Einführung in das Strafrecht / Vorlesung mit SAK Studierende des 1. Semesters
Die Veranstaltung soll eine erste Orientierung über das Phänomen "Kriminalität" und seine Verarbeitung durch das Kriminaljustizsystem bieten. Es geht im ersten Modul (bis Ende November) um die Korrektur von Medieneindrücken über Verbrechen und Strafen; Theorien über die Ursachen von Kriminalität und über die Wirkungsweise des Strafrechts; die Freiheitsstrafe und das Gefängnis als Institution. Im zweiten Modul lernen Sie nach einem Ãœberblick zu Aufbau und Inhalt des StGB zunächst die verschiedenen Formen strafbaren Handelns und sodann die Methode der strafrechtlichen Falllösung kennen. Zur Vorbereitung auf die Semesterabschlussklausur üben wir nach der Weihnachtspause beständig die Lösung strafrechtlicher Fälle. Zu der Vorlesung wird ein abgestimmtes Lehrprogramm in Kleingruppen angeboten.

Ab Ende November finden Sie hier Strafrechtsfälle und Lösungen zum Herunterladen. Das Passwort wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.

Download der Veranstaltungsfolien

Thema:

Justiz als Inszenierung und Rollenspiel
Studierende ab dem 5. Semester

Art:

Block VA

Zeit & Ort:

Freitag bis Sonntag an einem Wochenende im Dezember nach
Absprache.Di. 15:00 bis 17:00
und
Mi. 13:00 bis 15:00
GW 1 – HS 0070

Beschreibung:

Tagtäglich wird in den Nachmittagsprogrammen Justiz als Gerichts-Show dargeboten: gestrenge Richter, forsche Staatsanwältinnen, kämpferische Verteidiger, schluchzende Opfer, gekaufte Zeugen, derbe Straftäter…

Liegt in diesen Überzeichnungen vielleicht ein Stück Wahrheit – in dem Sinne, dass Gerichtsverfahren inszenierte Strukturen aufweisen und beteiligte Personen unbewusst in Rollen hineingeraten oder bewusst in Rollen schlüpfen ?

Das Seminar läuft seit zwei Semester. Im Wintersemester 2005/2006 haben wir kultur- und sozialwissenschaftliche Erkenntnisse über „Szenen vor Gericht“ behandelt. Im Sommersemester 2006 haben wir uns selber an der Inszenierung von Justiz auf Grundlage des Theaterstücks "Die Panne" von Friedrich Dürrenmatt versucht. Dies setzen wir jetzt mit dem
Ziel einer Theateraufführung fort.

Dürrenmatt, Die Panne
Ausgabe im Diogenes Verlag, ISBN: 3257230567

Goffman, Wir alle spielen Theater;

ders.,Interaktions- rituale;

Berger/Luckmann, Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit;

van Dülmen, Theater des Schreckens;

Ãœbersichten, Fälle und Lösungen zum Download – Wintersemester 2006

Thema:

Einführung in das Strafrecht, 1. Semester

Art:

Vorlesung

Zeit & Ort:

Di. 15:00 bis 17:00 und Mi. 13:00 bis 15:00
GW 1 – HS 0070

Beschreibung:

Einführung in das Strafrecht / Vorlesung mit SAK Studierende des 1. Semesters
Die Veranstaltung soll eine erste Orientierung über das Phänomen "Kriminalität" und seine Verarbeitung durch das Kriminaljustizsystem bieten. Es geht im ersten Modul (bis Ende November) um die Korrektur von Medieneindrücken über Verbrechen und Strafen; Theorien über die Ursachen von Kriminalität und über die Wirkungsweise des Strafrechts; die Freiheitsstrafe und das Gefängnis als Institution. Im zweiten Modul lernen Sie nach einem Ãœberblick zu Aufbau und Inhalt des StGB zunächst die verschiedenen Formen strafbaren Handelns und sodann die Methode der strafrechtlichen Falllösung kennen. Zur Vorbereitung auf die Semesterabschlussklausur üben wir nach der Weihnachtspause beständig die Lösung strafrechtlicher Fälle. Zu der Vorlesung wird ein abgestimmtes Lehrprogramm in Kleingruppen angeboten.

Ab Ende November finden Sie hier Strafrechtsfälle und Lösungen zum Herunterladen. Das Passwort wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.

Erstsemester-Programm als PDF

Thema:

Hate Crimes – diskriminierende Kriminalität, Schwerpunktstudium

Art:

Lehrveranstaltung 14-tägig.

Zeit & Ort:

Do. 8:30 bis 12:00
GW 1 – HS 1010

Beschreibung:

Hate Crimes — diskriminierende Kriminalität / Schwerpunktstudium: Strafrecht und Kriminalpolitik
Wenn ein Mensch wegen seiner Hautfarbe körperlich misshandelt wird; wenn ein Tötungsdelikt aus Fremdenhass gegangen wird; wenn Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung beleidigt werden — dann soll dies nach dem Hate Crime-Konzept ein erhöhtes Unrecht verwirklichen und eine härtere Strafe verdienen. In der Veranstaltung wird es unter Heranziehung von kriminologischen, rechtsvergleichenden Studien und rechtstheoretischen Grundlagen um die Tragfähigkeit und Effektivität dieses Konzeptes bei der Zurückdrängung diskriminierender Kriminalität gehen.
Vorausgesetzt wird die Lektüre des folgenden einfach über Internet zugänglichen Buches:
Silvia SEEHAFER
Strafrechtliche Reaktion auf rechtsextremistisch/ fremdenfeindlich motivierte Gewalttaten – Das amerikanische "hate crime” Konzept und seine Ãœbertragbarkeit auf das deutsche Rechtssystem. (Diss. 2002), Internetveröffentlichung, http://edoc.hu-berlin.de

Literaturliste als PDF
Ablaufplan als PDF

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2008

Veranstalter:

Prof. Dr. Felix Herzog

Thema:

Strafrecht: Allgemeine Lehren einsschließlich Strafrechtsschutz von Leben und Gesundheit

Art:

Vorlesung mit SAK und SAH

Zeit & Ort:

wöchentlich Di und Mi von 8.00 bis 10.00 Uhr
jeweils in
GW 1 — HS 0070

Beschreibung:

Den Veranstaltungsplan finden Sie hier zum Download

Ergänzend zu dieser Veranstaltung werden Arbeitsgemeinschaften angeboten. Nähere Informationen hierzu und zum Online-Anmeldeverfahren finden Sie in der zweiten Aprilwoche an dieser Stelle und auf der Homepage des Fachbereichs.

Literaturempfehlungen:

Veranstalter:

Prof. Dr. Felix Herzog

Thema:

Einführung in die Kriminalpolitik

Art:

Blockveranstaltung im Schwerpunkt “Strafrecht und Kriminalpolitik in Europa”

Zeit & Ort:

Freitag, 4. Juli 2008, 8.30 s.t. — 12.30 GW 1 B 0100 und 14.00 s.t. — 18.00 GW 1 A 0010
Samstag, 5. Juli 2008, 9.00 s.t. — 13.00 und 14.00 — 18.00 GW 1 HS 1000

Beschreibung:

ACHTUNG: OBLIGATORISCHER VORBESPRECHUNGSTERMIN AM DIENSTAG, DEM 15. APRIL , IM ANSCHLUSS AN DIE VERANSTALTUNG VON PROF. BÖLLINGER

Zusammenfassende Informationen zu Ablauf und Inhalt der Veranstaltung finden Sie hier zum Download als PDF-Dokument.
Die Präsentationen zur Veranstaltung finden Sie hier zum download:

Kriminalpolitik

Präsentation von Rebecca Krüger

Präsentation von Christiana Schulze und Kerstin Bratz

Literaturempfehlungen: